<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="4.4.1">Jekyll</generator><link href="https://blog.twooceans.de/de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://blog.twooceans.de/de/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2026-05-27T13:26:56+00:00</updated><id>https://blog.twooceans.de/feed.xml</id><title type="html">Overwhelming complexity</title><entry xml:lang="de"><title type="html">Ist KI eine Gefahr? - Versuch einer Bestandsaufnahme</title><link href="https://blog.twooceans.de/de/reflection/2026/04/03/ai-safety.html" rel="alternate" type="text/html" title="Ist KI eine Gefahr? - Versuch einer Bestandsaufnahme" /><published>2026-04-03T16:40:00+00:00</published><updated>2026-04-03T16:40:00+00:00</updated><id>https://blog.twooceans.de/reflection/2026/04/03/ai-safety</id><content type="html" xml:base="https://blog.twooceans.de/reflection/2026/04/03/ai-safety.html"><![CDATA[<p>Immer häufiger hört man heutzutage etwas über die Risiken und Gefahren von “KI”. Erstmal vorne weg, die Frage, ob “KI” gefährlich ist, kann man ganz klar mit ja beantworten: KI wird in der Kriegsführung eingesetzt<sup id="fnref:waffen" role="doc-noteref"><a href="#fn:waffen" class="footnote" rel="footnote">1</a></sup>, für Propaganda<sup id="fnref:Propaganda" role="doc-noteref"><a href="#fn:Propaganda" class="footnote" rel="footnote">2</a></sup>, Massenüberwachung<sup id="fnref:ueberwachung" role="doc-noteref"><a href="#fn:ueberwachung" class="footnote" rel="footnote">3</a></sup>, autonome Erpressung<sup id="fnref:Erpressung" role="doc-noteref"><a href="#fn:Erpressung" class="footnote" rel="footnote">4</a></sup> und rät zum Suizid<sup id="fnref:Suizid" role="doc-noteref"><a href="#fn:Suizid" class="footnote" rel="footnote">5</a></sup>. Die mittelfristigen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft bezüglich sozialen Zusammenhalt und wahrscheinlich auch wirtschaftlich (allein auf dem Stand auf dem KI-Modelle heute sind und sei es nur, dass die Börse crasht) sind nicht klar absehbar, aber definitiv existent.</p>

<p>Die Frage die aber auch immer größer wird und um die es hier gehen soll, gerade auch weil der Begriff “KI” viel in dystopischen Filmen verwendet wird, ist die Frage ob “KI” eine existenzielle Gefahr ist, wie es ein Nuklearkrieg ist.</p>

<h2 id="was-ist-künstliche-intelligenz">Was ist “Künstliche Intelligenz”?</h2>

<p>Bevor wir uns aber damit beschäftigen, erst Mal ein kurzer Einschub. Künstliche Intelligenz ist ein Hype Begriff, der alles und nichts heißen kann. Um mal die Extreme aufzuweisen:
Ich habe Werbung gesehen, die eine Kaffeemaschine als “KI-unterstützt bezeichnet” und, das einzige was konkret dahingehen genannt wurde, war dass das favorisierte Getränke weiter oben in der Liste ist (also wahrscheinlich einfach jenes, welches am häufigsten verwendet wird.)</p>

<p>Auf der anderen Seite schwingt beim Begriff “Künstliche Intelligenz” die ganzen Blockbuster à la Terminator mit. Bei der KI schlauer als Menschen ist und versucht die Menscheheit zu vernichten.</p>

<p>Der Begriff KI ist deswegen zu nebulös und konnotiert für eine gute Debatte. Deshalb grenze ich den Begriff hier erst einmal ein, ich beziehe mich auf Modelle, die durch Machine Learning, hier fast ausschließlich der (auch unklar abgegrenzte) Bereich “Deep Learning” entstanden sind und heute schon unglaubliche Dinge erreichen – von <a href="https://www.deepl.com/">Echtzeit-Übersetzung</a> über <a href="https://identify.plantnet.org/de">Blumen erkennen</a> bis zur <a href="https://thedebrief.org/darpa-dream-of-a-tiny-robot-army-is-close-to-becoming-a-reality/">automatisierter Kriegsführung</a>.</p>

<p>Modelle wie ChatGPT, Gemini und Claude basieren auf sogenannten <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Large_language_model">LLMs (Large Language Models)</a>, ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von konkreten Modellen, die aber auf derselben Idee aufsetzen. Dieser Begriff ist schon viel klarer definiert und mir deshalb für die Meisten Diskussionen lieber. Hier bleibe ich aber bei dem Begriff KI, da die Beispiele nicht nur auf LLMs begrenzt sind.</p>

<p>Wie auch schon oben ausgeführt ist also KI sehr präsent und auch schon sehr gefährlich, aber die entscheidende Frage ist: Geht das jetzt so weiter?</p>

<h2 id="der-beeindruckende-fortschritt-der-ki">Der beeindruckende Fortschritt der KI</h2>

<p>Es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich schon lange viel Gedanken über die existenziellen Risiken von KI machen und viele Argumente für diese Szenarien liefern.</p>

<p>Im Endeffekt gibt es bisher aber nur ein Argument, das ich überzeugend finde: KI hat bisher sehr viel geschafft, von dem man dachte es würde sehr viel länger dauern oder sogar ganz unmöglich wäre für Maschinen: Sie haben <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/AlphaGo">Go</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Deep_Blue_(chess_computer)">Schach</a> gemeistert, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/ChatGPT">Texte geschrieben</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Generative_art">Bilder gemalt</a> und sogar <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/AlphaFold">Proteine gefaltet</a>.<sup id="fnref:1" role="doc-noteref"><a href="#fn:1" class="footnote" rel="footnote">6</a></sup></p>

<p>Die Frage, die sich daraus ergibt, ist ziemlich klar: Was ist mit den Problemen die KI heute noch nicht lösen kann, oder bei denen es unmöglich scheint, dass eine KI sie löst? Wir die KI bald intelligenter und schneller sein als wir?</p>

<p>Und was heißt das dann? Wenn die KI das Ziel hatte Büroklammern herzustellen, stellt sie dann aus allem, inklusive uns Menschen Büroklammern her?<sup id="fnref:maximizer" role="doc-noteref"><a href="#fn:maximizer" class="footnote" rel="footnote">7</a></sup>
Oder wenn ein Teil der Programmierung/Zielsetzung der KI ist einfach nur nicht abgeschaltet zu werden<sup id="fnref:0" role="doc-noteref"><a href="#fn:0" class="footnote" rel="footnote">8</a></sup>? Vernichtet sie dann alles intelligente Leben um dieses Ziel sicherzustellen?</p>

<p>Und selbst wenn sie noch von Menschen “kontrolliert” wird, ist die Frage ob wir die Auswirkungen überblicken könnten - und was die Ziele dieser Menschen sind.</p>

<h2 id="das-epistemische-risiko-das-unbekannte">Das epistemische Risiko: Das Unbekannte</h2>

<p>Aber natürlich kann keiner (wirklich) sagen, dieses Szenario wird eintreten bzw. dieses Szenario ist x% wahrscheinlich - ganz im Gegensatz bspw. zum Klimawandel, bei dem wir das (unter der Annahme physikalischer Modelle<sup id="fnref:2" role="doc-noteref"><a href="#fn:2" class="footnote" rel="footnote">9</a></sup>) <a href="https://www.ipcc.ch/">ziemlich gut abschätzen können</a>.</p>

<p>Das nennt man ein epistemisches Risiko, wir haben keine Ahnung ob dieses Szenario möglich ist und wenn ja wie wahrscheinlich es ist.</p>

<p>Der Sammelbegriff für diesen Gedankengang (das KI ein existenzielles Risiko ist/sein könnte) ist <strong>AI-Safety</strong>.</p>

<h2 id="aber-ki-ist-nicht-das-einzige-problem">Aber KI ist nicht das einzige Problem</h2>

<p>Dadurch wissen wir auch nicht ob es ein wichtiges Problem ist oder nicht und das man es in keine Schublade stecken kann und es genauer analysieren kann führt glaube ich zu einem Großteil dazu dass diese Diskussion in gewissen Kreisen sehr hitzig und zwingend unfundiert ist. Hinzu kommt ganz klar die beeindruckende Geschwindigkeit in der Entwicklung dieser Modelle, welche die Debatte sehr dringend macht/erscheinen lässt.</p>

<p>Klar muss dabei aber immer bleiben: existenzielle Risiken existieren schon die ganze Zeit</p>

<ul>
  <li><strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_war">Nuklearwaffen</a></strong></li>
  <li><strong><a href="https://www.ipcc.ch/">Klimawandel</a></strong></li>
  <li><strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Asteroid_impact">Asteroideneinschlag</a></strong></li>
  <li><strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Vacuum_decay">Vakuumzerfall</a></strong> (ein theoretisches Szenario, das auch das Ende allen Lebens auf der Erde bedeuten würde)</li>
</ul>

<p>Und die oben erwähnten anderen Probleme, die KI mit sich bringt, darf man auch nicht aus den Augen verlieren – darunter auch die <a href="https://www.heise.de/news/KI-Rechenzentren-In-den-USA-immer-mehr-Stromerzeugung-ohne-Anschluss-ans-Netz-11183602.html">Verschärfung der Klimakrise durch erhöhten Ressourcenbedarf</a>.</p>

<h2 id="das-paradoxe-verhalten-vieler-ki-firmen-und-entwickler">Das paradoxe Verhalten vieler KI-Firmen und Entwickler</h2>

<p>Das Seltsamste an der Sache ist aber definitiv, wie viele KI-Firmen selbst vor der Gefahr einer “superintelligenten KI” warnen (<a href="https://openai.com/blog/planning-for-agi-and-beyond">OpenAI</a>, <a href="https://www.anthropic.com/news/core-views-on-ai-safety">Anthropic</a>) und viele der Mitarbeiter dieser Firmen auch sagen, es sei eine ihrer größten Ängste – aber trotzdem versuchen sie, möglichst schnell möglichst intelligente Modelle zu bauen.</p>

<p>Die meisten dieser Firmen haben das erklärte Ziel, eine superintelligente KI zu bauen (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Artificial_general_intelligence">AGI</a>) – etwas, das man sich auch ohne existenzielle Risiken gut überlegen sollte (ethische Implikationen, militärischer Einsatz).</p>

<p>Ich halte es hier auch nicht für unplausibel, dass zusätzlich zu der Faszination, die Technik weiterzubringen (und dem Geld), auch noch dieses Prinzip von “Wenn schon jemand eine Superintelligenz hat, dann möchte das schon ich sein, ich gehe wenigstens vernünftig damit um” mitschwingt.</p>

<h2 id="was-sollten-wir-tun">Was sollten wir tun?</h2>

<p>Daran merkt man vielleicht auch eine andere Komponente, warum dieses Problem so viel beschäftigt: Es sollte eigentlich so einfach zu lösen sein. Es müssten viel weniger Menschen aufhören, KIs zu programmieren, als beispielsweise Menschen aufhören müssten zu fliegen.</p>

<p>Wenn man aus all dem folgert, dass KI eine existenzielle Gefahr ist, die wahrscheinlich nicht super unwahrscheinlich ist (wozu ich leider immer mehr tendiere), dann ist die zentrale Frage: <strong>Was tut man?</strong></p>

<p>Der erste Schritt ist ganz klar KI-Regulierungen einzuführen und stärkere Seitenplanken in KI Modelle einzubauen, das hilft auch insbesondere gegen einige der ganz oben genannten anderen KI Risiken.</p>

<p>Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie weit man die KI-Entwicklung selbst verlangsamen möchte, weil man dann tatsächlich weltweite Kontrolle – sowohl von Unternehmen als auch von Rechenzentren – bräuchte (viele ziehen hier den Vergleich zur gegenseitigen Kontrolle wie bei <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_arms_control">Nuklearwaffen</a>; ein Vergleich, mit dem ich mir schwer tue, aber ich sehe wo er herkommt, nämlich aus der Notwendigkeit tiefgehender und effektiver globaler Kontrolle). Und das ist im aktuellen Weltklima leider de facto unvorstellbar.</p>

<p>Ich persönlich sehe auch nicht den Wert von einem allgemein superintelligenten System. Ich fände viele problemspezifischere Systeme – beispielsweise bei der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/AlphaFold">Proteinfaltung</a> – viel praktischer und besser. Warum das überhaupt eine der Zielsetzungen ist, ist für mich eine relevante Frage (es gibt einige kulturelle/technische Erklärungsansätze, aber nichts worüber ich genug verstehe, um es hier zu schreiben)</p>

<p>Zudem: Selbst wenn die extremsten Szenarien nicht eintreffen – massive KI-Systeme und Rechenzentren konzentrieren enorme Macht in wenigen Händen, was schon ein Grund ist zumindest ein Auge drauf zu haben.</p>

<h2 id="fazit-handeln-trotz-unsicherheit">Fazit: Handeln trotz Unsicherheit</h2>

<p>Vielleicht ist KI ein existenzielles Risiko. Wir wissen es nicht.</p>

<p>Das heißt nicht, dass es keine anderen globale potenziell existenzielle Probleme gibt wie Klimawandel und Nuklearwaffen, aber leider eins mehr über das man sich Gedanken machen sollte.</p>

<p>Wie genau das aussieht ist schwierig, sollte aber mit allgemeine strengerer KI-Regulierung anfangen und potenziell globalen Kontrollen großer Rechenzentren.
Es heißt auf jeden Fall nicht, das wir jetzt alle GPUs zerstören sollten (wie Menschen im Gespräch mal gefordert haben.)</p>

<p>Um mal im Gegensatz einen positiven Ausblick zu geben: Es gibt auch wenige Menschen die glauben das jetzt der Technosozialismus kommt, in dem alle materiellen Bedürfnisse erfüllt sind und wir uns frei machen können von Armut, Kriegen und unangenehmer Arbeit. (Ganz so toll de facto nutzlos zu sein ist es aber glaube ich auch nicht)</p>

<p>(Oder aber, die Entwicklung stagniert bald und wir leben einfach so weiter wie bisher nur etwas komfortabler und mit größeren Klimaproblemen.)</p>

<p>P.S: Ich habe für diesen Blogpost Claude Haiku “Lektor” spielen lassen und es hat mehrfach Halbsätze eingebaut die AI Safety noch zwingender erscheinen lassen sollen (Als Abschluss Satz hat es bspw: “Welches dieser Szenarien wahrscheinlicher ist, weiß ich nicht. Aber deshalb sollten wir handeln.” einfügen wollen.)</p>

<p><strong>Fände es super spannend hier noch mit Menschen zu diskutieren, weil ich selbst noch ziemlich unsicher bin, also gerne mir einfach eine Email schreiben</strong></p>
<div class="footnotes" role="doc-endnotes">
  <ol>
    <li id="fn:waffen" role="doc-endnote">
      <p>https://www.cbsnews.com/news/anthropic-claude-ai-iran-war-u-s/ <a href="#fnref:waffen" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:Propaganda" role="doc-endnote">
      <p>https://de.wikipedia.org/wiki/Deepfake <a href="#fnref:Propaganda" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:ueberwachung" role="doc-endnote">
      <p>https://netzpolitik.org/2026/verhaltensscanner-in-mannheim-keine-straftaten-aber-kamera-ueberwachung/ <a href="#fnref:ueberwachung" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:Erpressung" role="doc-endnote">
      <p>https://theshamblog.com/an-ai-agent-published-a-hit-piece-on-me/ (Ok, noch nicht ganz, aber auf dem Besten Weg) <a href="#fnref:Erpressung" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:Suizid" role="doc-endnote">
      <p>https://www.zeit.de/digital/2025-09/chatgpt-jugendschutz-suizid <a href="#fnref:Suizid" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:1" role="doc-endnote">
      <p>Ich habe mal gelesen, dass vor AlphaFold bzw. mit Röntgenkristallographie es oft eine ganze Doktorarbeit war die Faltung eines Proteins zu bestimmen. Ich finde leider keinen Beleg, also vllt. stimmt es einfach nicht. <a href="#fnref:1" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:maximizer" role="doc-endnote">
      <p>https://en.wikipedia.org/wiki/Instrumental_convergence <a href="#fnref:maximizer" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:0" role="doc-endnote">
      <p>Oft ergibt sich das auch automatisch aus einer anderen Zielsetzung, bspw. möglichst viele Büroklammern herzustellen, heißt auch sich nicht abstellen zu lassen, damit man weiter Büroklammern herstellen kann. <a href="#fnref:0" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:2" role="doc-endnote">
      <p>Hier wird es philosophisch natürlich interessant: Wer sagt, dass unsere Modelle morgen noch gelten? Wer sagt, dass es morgen noch Gravitation gibt? Wir haben gar keine Sicherheit dafür, aber bisher scheinen diese Annahmen sehr vernünftig. Und da werden auch einige andere Argumente aus der AI Safety Richtung schwach, in dem sie nämlich auf diesen Punkt herumreiten – aber nach diesem Motto müsste man auch versuchen, sich auf das Verschwinden der Erde morgen vorzubereiten. <a href="#fnref:2" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
  </ol>
</div>]]></content><author><name></name></author><category term="reflection" /><summary type="html"><![CDATA[Immer häufiger hört man heutzutage etwas über die Risiken und Gefahren von “KI”. Erstmal vorne weg, die Frage, ob “KI” gefährlich ist, kann man ganz klar mit ja beantworten: KI wird in der Kriegsführung eingesetzt1, für Propaganda2, Massenüberwachung3, autonome Erpressung4 und rät zum Suizid5. Die mittelfristigen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft bezüglich sozialen Zusammenhalt und wahrscheinlich auch wirtschaftlich (allein auf dem Stand auf dem KI-Modelle heute sind und sei es nur, dass die Börse crasht) sind nicht klar absehbar, aber definitiv existent. https://www.cbsnews.com/news/anthropic-claude-ai-iran-war-u-s/ &#8617; https://de.wikipedia.org/wiki/Deepfake &#8617; https://netzpolitik.org/2026/verhaltensscanner-in-mannheim-keine-straftaten-aber-kamera-ueberwachung/ &#8617; https://theshamblog.com/an-ai-agent-published-a-hit-piece-on-me/ (Ok, noch nicht ganz, aber auf dem Besten Weg) &#8617; https://www.zeit.de/digital/2025-09/chatgpt-jugendschutz-suizid &#8617;]]></summary></entry><entry xml:lang="en"><title type="html">A little game about knowledge</title><link href="https://blog.twooceans.de/de/tech/2026/01/21/science_game.html" rel="alternate" type="text/html" title="A little game about knowledge" /><published>2026-01-21T00:00:00+00:00</published><updated>2026-01-21T00:00:00+00:00</updated><id>https://blog.twooceans.de/tech/2026/01/21/science_game</id><content type="html" xml:base="https://blog.twooceans.de/tech/2026/01/21/science_game.html"><![CDATA[<p>Science is incredibly effective and usually, once a hypothesis is widely accepted enough it will be considered truth (at least for the purpose of science communication or teaching). But what does it mean to come up with a hypothesis? How can we predict how the world we are observing will behave? And where can the scientific method lead us to convictions that are not in accordance with the ground truth?</p>

<p>Together with <a href="https://github.com/andcov">Andrei</a>, I started to develop a little game about different scenarios or riddles, for which in order to solve the level, the players have to build a model which correctly predicts the scenarios physics.</p>

<blockquote>
  <p>Be aware: The website sometimes takes long to load, we will try to optimize this in the future</p>
</blockquote>

<p>You can find the game under this URL: <a href="https://jon011235.github.io/foundation-of-science-game">https://jon011235.github.io/foundation-of-science-game</a>
and the source code under <a href="https://github.com/jon011235/foundation-of-science-game">https://github.com/jon011235/foundation-of-science-game</a>.</p>

<p>We are eager for some players and feedback and will continue to develop the game further.</p>

<h2 id="tech-stack">Tech stack</h2>
<p>For those interested:</p>

<p>Every Level is a python class and you can also play this game locally (for instance with the <code class="language-plaintext highlighter-rouge">terminal_interface.py</code> in the repository). There are even some levels that are not integrated in the website at the time of writing, as they require additional features.</p>

<p>The interface is build through <a href="https://marimo.io">marimo</a> which allows to build <a href="https://jupyter.org/">jupyter notebook</a> like notebooks, but it is easy to export them to static files with the help of <a href="https://webassembly.org/">WASM</a> (the infrastructure for python used is <a href="https://pyodide.org/">pyodide</a>). Furthermore marimo notebooks are reactive and keep the state of all cells consistent, which is really nice.</p>

<p>The interface then just loads the level and you’re ready to play.
The front page is built using jekyll (like this blog), which is a bit of an overkill for just one HTML site.</p>

<p>Really cool what frameworks and tools exist today!</p>

<p>While we have used a lot of LLM assistant, especially for the interface all the concepts and ideas are our own.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="tech" /><summary type="html"><![CDATA[Science is incredibly effective and usually, once a hypothesis is widely accepted enough it will be considered truth (at least for the purpose of science communication or teaching). But what does it mean to come up with a hypothesis? How can we predict how the world we are observing will behave? And where can the scientific method lead us to convictions that are not in accordance with the ground truth?]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">unqualifizierte Gedanken zu einer Wehrdienstdiskussion</title><link href="https://blog.twooceans.de/de/reflection/2026/01/15/wehrdienst.html" rel="alternate" type="text/html" title="unqualifizierte Gedanken zu einer Wehrdienstdiskussion" /><published>2026-01-15T00:00:00+00:00</published><updated>2026-01-15T00:00:00+00:00</updated><id>https://blog.twooceans.de/reflection/2026/01/15/wehrdienst</id><content type="html" xml:base="https://blog.twooceans.de/reflection/2026/01/15/wehrdienst.html"><![CDATA[<p>Ich habe vor einer Weile beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erasmus_Student_Network">ESN</a> zwei Politikwissenschaftsstudentinnen getroffen (eine Französin, eine Deutsche) und irgendwie sind wir, während wir im Rahmen des sogenannten “Sketch Roulettes”, während wir unsere Mandalas ausgemalt haben, auf das Thema Wehrdienst gekommen. Da beide sehr für einen Wehrdienst waren, habe ich recht vehement dagegen argumentiert, auch wenn ich selbst noch keine sehr gefestigte Meinung dazu habe. Nach kurzer Zeit ist die deutsche Politikstudentin ausgestiegen, in meiner Wahrnehmung aufgrunddessen dass sie meine Position für so schwach oder extrem hielt, dass die Diskussion es nicht wert war, aber ich mag mich hierbei täuschen.</p>

<h2 id="meine-argumentation">Meine Argumentation</h2>
<p>Meine grundlegende Argumentation war in etwa die Folgende:</p>
<ul>
  <li>Bevor man erwägt in eine militärische Aufrüstungsspirale zu gehen, sollte man erstmal wirklich schmerzhafte (potenziell auch für den eigenen Wohlstand<sup id="fnref:13" role="doc-noteref"><a href="#fn:13" class="footnote" rel="footnote">1</a></sup>) mehr trifft und vorallem effektive Sanktionen durchführen. Gerade im Ukraine Krieg ist es ein absolutes Trauerspiel für die Effektivität der Sanktionen, das russische Raketen wohl immernoch mit westlichen Chips fliegen, die Sanktionen unterliegen<sup id="fnref:5" role="doc-noteref"><a href="#fn:5" class="footnote" rel="footnote">2</a></sup>. Das heißt nicht, dass man nicht auch zusätzlich einen Wehrdienst einführen sollte und es werden auch immer wieder neue Sanktionspakete verabschiedet<sup id="fnref:12" role="doc-noteref"><a href="#fn:12" class="footnote" rel="footnote">3</a></sup>, aber wie kann es sein, das der Fokus auf dem Wehrdienst liegt, statt die Sanktionen effektiv umzusetzen!</li>
  <li>Die Bundeswehr besitzt immer noch Strukturen, in denen Mobbing, Einweihungsbräuche und Ekelhaftigkeiten teilweise zum Alltag gehören<sup id="fnref:2" role="doc-noteref"><a href="#fn:2" class="footnote" rel="footnote">4</a></sup><sup id="fnref:3" role="doc-noteref"><a href="#fn:3" class="footnote" rel="footnote">5</a></sup> Oder ganz frisch hier in der Region<sup id="fnref:11" role="doc-noteref"><a href="#fn:11" class="footnote" rel="footnote">6</a></sup>.</li>
  <li>Ein Wehrdienst ist eine wirklich große Freiheitseinschränkung. Diesen in Deutschland ausgesetzt zu haben, war ein großer Sieg für die individuelle Freiheit, die “wir” ja eigentlich sehr schätzen. Sie jetzt wieder einzuführen mag notwendig sein, aber es sollte wohl überlegt sein und es war (denke ich) kein unglaublicher Fehler sie auszusetzen<sup id="fnref:1" role="doc-noteref"><a href="#fn:1" class="footnote" rel="footnote">7</a></sup>.</li>
  <li>Vehement habe ich auch dem viel genutztem Argument widersprochen, dass es den jungen Menschen nach der Schule Orientierung gibt und ihnen mal echtes Arbeiten zeigt. Das mag für einige tatsächlich hilfreich sein, aber dieses Argument kann nur ziehen, wenn es freiwillig, positiv konnotiert und beworben ist. Ein Zwang würde (meiner Meinung nach) deutlich mehr Menschen schaden, die dann unter dem Wehr- oder Zivildienst leiden und potenziell mehr autoritätsbezogene Verhaltensmuster verinnerlichen. Dabei wäre eigentlich das Gegenteil für junge Erwachsene, die eigentlich gerade ihre Freiheit erweitern sollen und mündige, kritisch reflektierte, selbständige Bürger werden sollen, zu fordern<sup id="fnref:4" role="doc-noteref"><a href="#fn:4" class="footnote" rel="footnote">8</a></sup>. Ich hätte selbst unter einer Bundeswehr ohne die oben erwähnten Strukturen gelitten, weil ich eben konkret wusste, was ich tun wollte und diese Art von Autorität, die in der Bundeswehr notwendig sein mag, nicht ertragen kann.</li>
</ul>

<p>Es gibt sicher noch viele weitere starke Faktoren, die dafür oder dagegen sprechen. Dass war auch eher nur ein Kurzabriss, worum es von meiner Seite argumentativ ging. Und ein sicher nicht unsignifikanter Teil, weshalb ich mir bei einem Wehrdienst so unsicher bin, ist das ich hier vllt. etwas zu egoistisch bin und mir es nicht vorstellen kann zum Wehrdienst zu gehen, aber es deswegen auch für niemanden sonst fordern kann.</p>

<h2 id="reflektion-der-gegenseite">Reflektion der Gegenseite</h2>
<p>Ich muss zugegeben, dass ich mich an die genauen Argumente der Politikwissenschaftlerinnen nicht mehr genau erinnere, aber es wurde hauptsächlich anhand einer mehr oder weniger abstrakten Bedrohungslage für Zentraleuropa diskutiert, von der ich in keinster Weise behaupten möchte, dass ich sie einschätzen kann. Allerdings fand ich die Argumentation nicht sonderlich überzeugend. Langfristig sind mir aber zwei Dinge sehr negativ aufgestoßen, die ich hier noch mal ausführlicher ausbreite. Dabei möchte ich klar machen, dass das Gespräch für mich nur der Aufhänger ist darüber zu reden und man die Punkte nicht in annähernd dem Ausmaß auf meine Kontrahenten im Gespräch beziehen kann:</p>

<h2 id="patriotismus">Patriotismus</h2>
<p>Ich weiß schon lange, dass Deutschland, aufgrund seiner Geschichte, heute im Großen und Ganzen deutlich unpatriotischer, als viele andere Länder ist und empfinde es deswegen immer sehr schräg, wenn Menschen behaupten, ihr Land sei das Beste in XY und sie seien deshalb so stolz auf ihr Land. Deswegen hat es mich auch nicht überrascht, als die Französin auch viel damit argumentiert hat.</p>

<p>Kurzer Zwischeneinschub: Meine Wahrnehmung dessen, was man aus Patriotismus ziehen kann hat sich in den letzten Jahren und insbesondere auch durch den brillianten Essay “The Lion and the Unicorn: Socialism and the English Genius” von George Orwell geändert. In dem Essay des überzeugten Nicht-Patrioten welcher im zweiten Weltkrieg doch einen gewissen Patriotismus und Überzeugungen für sein Land entdeckt. Die Argumentation fand ich sehr einleuchtend, auch wenn ich wahrscheinlich zu feige bin um daraus Handlungen zu ziehen. Ich kann Patriotismus zu Werten, und daraus auch den Patriotismus zu einer Gesellschaft und ihrer Demokratie verstehen.</p>

<p>Aber das ist, zumindest in meiner Wahrnehmung, nicht das was Menschen meinen, wenn sie über Patriotismus reden oder patriotisch sind, das mag an mir liegen, aber ich glaube es eigentlich nicht:
Wenn Politiker einschlägiger deutscher Parteien fordern Patriotismus in Deutschland zu stärken<sup id="fnref:6" role="doc-noteref"><a href="#fn:6" class="footnote" rel="footnote">9</a></sup>, wenn die Französin mir davon erzählt das man das Land verteidigen muss, wenn ich eine griechische Grundschule Klasse im Militärmuseum erlebe oder mit meiner griechischen Familie über Griechenland rede (die sehr aufgeklärte Menschen sind). Es schwingt immer noch mehr als der reine Erhalt der Werte, die in dieser Nation erfüllt werden (sollen) mit. Der Patriotismus gilt in erster Linie der Nation, die dann hoffentlich irgendwelche Werte repräsentiert, anstatt dass die Werte die Nation repräsentieren.</p>

<p>Auch erlebe ich es fast immer, dass daraus dann Ansprüche darüber gezogen werden, wie groß die Nation ist, oft verbunden mit der scherzhaften Abwertung aller anderen Länder. Ich frage mich nur, wie scherzhaft das wirklich ist. Im Endeffekt werden damit doch Meistens gar nicht so selten unterbewusste Muster reproduziert<sup id="fnref:8" role="doc-noteref"><a href="#fn:8" class="footnote" rel="footnote">10</a></sup>.</p>

<p>Vllt. ist das aber auch mein Problem als Deutscher dass ich den Witz einfach nicht verstehe, aber es gibt auch Witze, bei denen ich mich glücklich schätze sie nicht zu verstehen</p>

<h2 id="die-aufrüstungsspirale">Die Aufrüstungsspirale</h2>
<p>Gleichezeitig wird aufgerüstet (bzw. bereits bestehendes in Stand gebracht), was durchaus sinnvoll klingt und in meiner Wahrnehmung auch von großen Teilen der Gesellschaft als sinnvoll wahrgenommen wird. Aber gerade weil ein kriegerischer Konflikt wieder mehr in den Vorstellungsraum eindringt, ist es wichtig auch den vielen vielen Antikriegszeugnissen Raum zu geben, um das Risiko das Aufrüstung zum Selbstzweck wird aufzuzeigen und entgegenzuwirken. Ich kann nicht einschätzen, wie hoch das Risiko tatsächlich ist, aber sich vor Augen zu führen, wieviel man durch jedwede Art von Krieg verliert, ist definitiv nicht falsch<sup id="fnref:9" role="doc-noteref"><a href="#fn:9" class="footnote" rel="footnote">11</a></sup>. Hier einige Bücher, die mir dabei direkt einfallen oder in letzter Zeit begegnet sind:</p>

<ul>
  <li>
    <p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Im_Westen_nichts_Neues">Im Westen nichts neues</a> (Schulbuchklassiker, der sowohl die Kriegshysterie als auch den Schrecken des Kriegs darstellt)</p>
  </li>
  <li>
    <p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Maus">MAUS</a> (Das besondere an diesem Buch ist nicht das beschreiben der bekannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust">unbeschreiblichen Gräueltaten</a>, sondern stattdessen die Darstellung, wie unendlich viele “glückliche” Wendungen notwendig waren, um überhaupt zu überleben; und wie schnell Freundschaft und Vertrauen erodiert)</p>
  </li>
  <li>
    <p>Das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/George_Orwell_bibliography">Gesamtwerk von George Orwell</a>, insbesondere aber seine Essays, die er während des zweiten Weltkriegs geschrieben hat, bspw: “The lion and the unicorn”, “Antisemitism in Britain” oder “Notes on Nationalism”</p>
  </li>
  <li>
    <p>Der <a href="https://www.berenberg-verlag.de/buecher/der-geist-von-turin-na">Geist von Turin</a> (kein Antikriegsbuch, aber ein Buch, dass ich vor kurzem gelesen habe und am Anfang gut aufzeigt wie breit die Kriegsbegeisterung in Italien vor dem 1. Weltkrieg war)</p>
  </li>
</ul>

<h2 id="aufgeworfene-fragen">Aufgeworfene Fragen</h2>
<p>Ich möchte noch einmal betonen, dass ich die zwei Politikstudentinnen hier auch ganz klar als Aufhänger genommen habe und die zwei Punkte noch deutlich weiter gestreckt habe, als sie im Gespräch herausgekommen sind.
Da ich mir selbst bei diesem gesamten Themenkomplex noch eher unsicher bin, würde ich mich sehr über Kritik und Anregungen freuen.</p>

<p>Insbesondere hätte ich gerne für mich klarere Antworten auf die folgenden Fragen:</p>
<ul>
  <li>
    <p>Was sind die Kriterien nach denen wir entscheiden, dass wir einen Wehrdienst brauchen oder nicht? Irgendwie haben “wir” uns “als Gesellschaft” hier umentschieden, aber mögliche Kriterien oder Quantifizierungen der Bedrohungslage waren sehr selten dabei. Zwar ist der Wehrdienst weder in seiner Einführung im generellen noch in seiner spezifischen Form unkritisch von der Gesellschaft aufgenommen worden, aber die Diskussion für das für und wider schien, zumindest mir, eher diffus und wenig verbunden mit tatsächlichen Argumenten über dessen Wirkung oder einer quantifizierten Begründung der Notwendigkeit.</p>
  </li>
  <li>
    <p>Welche andere Stellschrauben haben wir noch neben einer Aufrüstung und wie können wir diese in dem aktuellen Umfeld stärken bspw. im Bereich der Diplomatie, wirksamere und konsequenterer Sanktionen, die Stärkung von Interdependenz, in der Hoffnung damit kriegerische Handlungen zu erschweren oder vllt. allgemeiner das ausbauen und nutzbar machen von soft power.</p>
  </li>
</ul>

<blockquote>
  <p>Vielen Dank an Leo für das Korrekturlesen dieses Posts.</p>
</blockquote>

<div class="footnotes" role="doc-endnotes">
  <ol>
    <li id="fn:13" role="doc-endnote">
      <p>Das muss natürlich wohl überlegt sein, so das man nicht nur moralisch auf der richtigen Seite ist, sondern auch “die anderen” so deutlich mehr schädigt, als sich selbst. <a href="#fnref:13" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:5" role="doc-endnote">
      <p>Laut diesem <a href="https://www.heise.de/news/Russische-Jet-Kamikazedrohne-mit-Raspberry-Pi-4-10669722.html">Artikel</a>. Ich bin hier definitiv mit gefährlichen Halbwissen unterwegs, und würde mich über Widerspruch freuen. <a href="#fnref:5" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:12" role="doc-endnote">
      <p>https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/eu-sanktionen-2250316 <a href="#fnref:12" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:2" role="doc-endnote">
      <p>Ein guter Freund hat mir bspw. erzählt das er als “Aufnahmeritual” eine richtig eklige Brühe trinken musste und teile einer Mörsertreibladung essen musste um “richtig dazuzugehören”, er hat das allerdings als sehr positiv wahrgenommen. Das war in dieser Gruppe der Standard. <a href="#fnref:2" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:3" role="doc-endnote">
      <p>Der letzte Artikel, den ich darüber gelesen habe war dieser in <a href="https://www.zeit.de/arbeit/2025-09/bundeswehr-soldaten-rituale-strukturen-missbrauch-kasernen">der ZEIT</a> (Paywall: 18.01.2026) <a href="#fnref:3" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:11" role="doc-endnote">
      <p>https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/fallschirmjaeger-skandale-bundeswehr-100.html <a href="#fnref:11" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:1" role="doc-endnote">
      <p>Nicht ganz ein Argument dagegen, aber in der Argumentation trotzdem kontra gegen das was gesagt wurde. <a href="#fnref:1" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:4" role="doc-endnote">
      <p>Wobei es hier auch ganz klar auf den zeitlichen Rahmen ankommt, der aber in der Diskussion nicht gesetzt ist. Über einen Monat bspw. könnte man viel mehr reden, aber da wäre dann bspw. der Zivildienst (als Alternative) dann auch gesellschaftlich nicht wirklich hilfreich. <a href="#fnref:4" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:6" role="doc-endnote">
      <p>Nicht nur die AfD und kleinere rechtsextreme Parteien. <a href="#fnref:6" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:8" role="doc-endnote">
      <p>Ich merke es teilweise bei mir selbst und Freunden in Bezug auf das Saarland. <a href="#fnref:8" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:9" role="doc-endnote">
      <p>Und führt mir auch immer auf eine ganz andere Art vor Augen wie gut ich es in meinem Leben habe. <a href="#fnref:9" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
  </ol>
</div>]]></content><author><name></name></author><category term="reflection" /><summary type="html"><![CDATA[Ich habe vor einer Weile beim ESN zwei Politikwissenschaftsstudentinnen getroffen (eine Französin, eine Deutsche) und irgendwie sind wir, während wir im Rahmen des sogenannten “Sketch Roulettes”, während wir unsere Mandalas ausgemalt haben, auf das Thema Wehrdienst gekommen. Da beide sehr für einen Wehrdienst waren, habe ich recht vehement dagegen argumentiert, auch wenn ich selbst noch keine sehr gefestigte Meinung dazu habe. Nach kurzer Zeit ist die deutsche Politikstudentin ausgestiegen, in meiner Wahrnehmung aufgrunddessen dass sie meine Position für so schwach oder extrem hielt, dass die Diskussion es nicht wert war, aber ich mag mich hierbei täuschen.]]></summary></entry><entry xml:lang="en"><title type="html">Automated posting upon new blog post and a neat comment system</title><link href="https://blog.twooceans.de/de/tech/2026/01/03/autopost.html" rel="alternate" type="text/html" title="Automated posting upon new blog post and a neat comment system" /><published>2026-01-03T00:44:00+00:00</published><updated>2026-01-03T00:44:00+00:00</updated><id>https://blog.twooceans.de/tech/2026/01/03/autopost</id><content type="html" xml:base="https://blog.twooceans.de/tech/2026/01/03/autopost.html"><![CDATA[<blockquote>
  <p><strong>TL;DL</strong><br />
Hi,<br />
I have an easy‑to‑use way to automatically toot for a new post and also a easy‑to‑use comment system along with it. My time investment only pays out if other people start to use it, so please check it out: <a href="https://github.com/jon011235/mastodon-comments-autopost">https://github.com/jon011235/mastodon-comments-autopost</a></p>
</blockquote>

<p>This is a very strong case for the saying:</p>

<blockquote>
  <p>What you can do manually in 5 minutes, you can automate in 6 hours<br />
or something like this</p>
</blockquote>

<p>Just to use an over‑used comic ever more often:</p>

<p><img src="https://imgs.xkcd.com/comics/automation.png" alt="alt=&quot;XKCD webcomic, showing how automation never goes as planned&quot;" /></p>

<p>I hope this will not end up like this and will run silently most of the time. To do the license justice, this comic is from XKCD by Randall Munroe. The title is <em>Automation</em> and it is licensed under the (out‑dated) <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/">Creative Commons BY‑NC 2.5</a> license, which means sharing and adaptation is non‑commercially allowed, but requires attribution. That is a bit of a tangent, but normally the attribution along an XKCD comic in the wild is not what it ought to be according to the license. I once wrote a professor of mine about it, but for some reason he never answered my complaint. (Also I guess Randall Munroe does not really care as long as there is some kind of link or name, and even otherwise probably not).</p>

<h2 id="what-it-does">What it does</h2>

<p>Interaction is something nice; I do not simply want to cry out into the void, and in order to do this I guess I need comments. Hosting a comment system is bothersome, and there are countless services that already enable replies and short texts. In particular, <a href="https://joinmastodon.org/">Mastodon</a>, which is decentralised, open‑source, viewable without login and has a decent API, looked very promising for comments. In fact, multiple people already implemented comments on their static blogs using Mastodon:</p>

<ul>
  <li><a href="https://jan.wildeboer.net/2023/02/Jekyll-Mastodon-Comments/">https://jan.wildeboer.net/2023/02/Jekyll-Mastodon-Comments/</a></li>
  <li><a href="https://github.com/dpecos/mastodon-comments/">https://github.com/dpecos/mastodon-comments/</a></li>
  <li><a href="https://www.fabriziomusacchio.com/blog/2023-07-31-mastodon_blog_comment_system/">https://www.fabriziomusacchio.com/blog/2023-07-31-mastodon_blog_comment_system/</a></li>
</ul>

<p>But they all require you to build the blog, create a post with the link to the block, get the ID of the post, change the post and then push and build it again. I am certain that I would forget this at times and it is also just very annoying, so I decided to automate it.</p>

<h2 id="issues-on-the-way">Issues on the way</h2>

<p>I started with a simple AI‑generated script and then tackled all the issues and rounded it off. I think the head start was still worth it; the code was solid, but simply not perfect and not adapted exactly to how Jekyll works. However, since there were parts I did not have to touch, I think it is fine.</p>

<p>I’ll spare you the details, but I want to document what was particularly weird and hard to debug:</p>

<ul>
  <li>Until a few years ago GitHub Action tokens had write permissions by default; now you need to enable this explicitly under <code class="language-plaintext highlighter-rouge">Settings -&gt; Actions -&gt; General</code> -&gt; <em>Workflow permissions</em>.</li>
  <li>
    <p>The workflow has three jobs: the first tooting to Mastodon and the committing and pushing of the comment IDs, despite using the <code class="language-plaintext highlighter-rouge">needs</code> tag to ensure sequential execution and using</p>

    <div class="language-yaml highlighter-rouge"><div class="highlight"><pre class="highlight"><code><span class="na">with</span><span class="pi">:</span>
    <span class="na">fetch-depth</span><span class="pi">:</span> <span class="m">0</span>
</code></pre></div>    </div>

    <p>in the checkout step, which apparently solves this issue for some. I still needed to explicitly add a step to pull from the repo</p>

    <div class="language-yaml highlighter-rouge"><div class="highlight"><pre class="highlight"><code><span class="pi">-</span> <span class="na">name</span><span class="pi">:</span> <span class="s">pull</span> <span class="c1"># Needed because otherwise it will not see the commit done by the toot job</span>
  <span class="na">run</span><span class="pi">:</span> <span class="pi">|</span>
    <span class="s">git pull</span>
</code></pre></div>    </div>

    <p>otherwise it would not have the commit with the new <code class="language-plaintext highlighter-rouge">comment_ids</code>.</p>
  </li>
  <li>
    <p>I also had my fair fight with the layout system. Somehow the whole layout broke when I just copied and modified the <code class="language-plaintext highlighter-rouge">post.html</code> of <a href="https://github.com/jekyll/minima/">minima</a>. Which, I guess, makes sense, as the other files were not present locally, but it would be more intuitive and easy to use otherwise. This also persisted when using a new file and integrating the text using <code class="language-plaintext highlighter-rouge">{{ content }}</code>, which apparently should already render the text before integrating it.</p>
  </li>
  <li>Furthermore I did not know that jekyll computes the dates in the URL in accordance to UTC and not the provided timezone, which caused my generated links to be wrong as then the post would be on another day. I have not fixed this, so as always <strong>be careful with timezones!</strong></li>
</ul>

<h4 id="the-rest-is-a-bit-more-rantlike-and-not-limited-to-this-project">The rest is a bit more rant‑like and not limited to this project:</h4>

<ul>
  <li>Why is the footnote system so weird? I needed a lot of time to find out the exact syntax that works and which parts of it can be changed.</li>
  <li>I also had a problem where my headings would not be rendered, but everything else<sup id="fnref:footnote" role="doc-noteref"><a href="#fn:footnote" class="footnote" rel="footnote">1</a></sup> worked. I still have no idea why; there were no spaces behind the text and no newlines around it. Furthermore, this is one of those issues where it is quite hard to find something about it online, because it can happen through more trivial stuff (like the render not working at all).</li>
</ul>

<h2 id="and-now">And now?</h2>

<p>I guess now there is just one thing left: follow my <a href="https://troet.cafe/@overwhelming_complexity">Mastodon announcement account</a> and comment below.</p>

<p>The GitHub repo of this project: <a href="https://github.com/jon011235/mastodon-comments-autopost">https://github.com/jon011235/mastodon-comments-autopost</a></p>

<div class="footnotes" role="doc-endnotes">
  <ol>
    <li id="fn:footnote" role="doc-endnote">
      <p>Including footnotes!!! <a href="#fnref:footnote" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
  </ol>
</div>]]></content><author><name></name></author><category term="tech" /><summary type="html"><![CDATA[TL;DL Hi, I have an easy‑to‑use way to automatically toot for a new post and also a easy‑to‑use comment system along with it. My time investment only pays out if other people start to use it, so please check it out: https://github.com/jon011235/mastodon-comments-autopost]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Atheismus - eine erkenntnistheoretisch schwer haltbare Position</title><link href="https://blog.twooceans.de/de/reflection/2025/12/14/atheismus.html" rel="alternate" type="text/html" title="Atheismus - eine erkenntnistheoretisch schwer haltbare Position" /><published>2025-12-14T13:24:00+00:00</published><updated>2025-12-14T13:24:00+00:00</updated><id>https://blog.twooceans.de/reflection/2025/12/14/atheismus</id><content type="html" xml:base="https://blog.twooceans.de/reflection/2025/12/14/atheismus.html"><![CDATA[<blockquote>
  <p>Dieser Text ist definitiv nichts <strong>Neues</strong> und ist wahrscheinlich auch schlechter belegt. Ich hoffe, du findest ihn trotzdem interessant.<br />
Als Gegenthese könnte man beispielsweise Richard Dawkins lesen, den ich persönlich als selbst dogmatisch empfinde. Ich möchte außerdem hinzufügen, dass ich zu den meisten hier genannten Dingen bislang keine Primärquelle gelesen habe.</p>
</blockquote>

<p>Einige Definitionen zum Zweck dieses Posts:</p>

<p><strong>Atheismus</strong>: Die Überzeugung, dass ein göttliches Wesen jedweder Form nicht existiert, bzw. dass es falsch ist, eine solche Existenz anzunehmen.</p>

<p>Abgegrenzt davon ist <strong>Agnostizismus</strong>, der keine Aussage darüber trifft, ob ein göttliches Wesen existiert oder nicht, also weder in Richtung Atheismus noch in Richtung einer Form von Glaube oder Spiritualität geht.</p>

<p>Die hier verwendete Definition geht letztlich auf Karl Popper zurück, der als Kriterium für eine wissenschaftliche Theorie die Möglichkeit ihrer Falsifizierbarkeit postulierte.</p>

<p>Damit die „klassische“ empirische Methode funktioniert, sind Wiederholbarkeit und damit die Kontrolle über die relevanten Faktoren eines Experiments unerlässlich. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass ein göttliches Wesen, das nicht bei dem Experiment „mitspielen“ will, nicht feststellbar ist. Es lassen sich keine überprüfbaren (falsifizierbaren) Hypothesen aufstellen; die Frage nach einem göttlichen Wesen liegt somit außerhalb der Aussagekraft der Wissenschaft<sup id="fnref:2" role="doc-noteref"><a href="#fn:2" class="footnote" rel="footnote">1</a></sup>.</p>

<p>Daraus ergeben sich unendlich viele hypothetische Welten, die durch Experimente für uns nicht unterscheidbar sind. Noch gravierender: Auch ohne die Möglichkeit irgendeiner „göttlichen Wesen“ gibt es unendlich viele Modelle<sup id="fnref:6" role="doc-noteref"><a href="#fn:6" class="footnote" rel="footnote">2</a></sup>, die bislang durch unsere Experimente nicht unterschieden werden können, und darüber hinaus zahlreiche Deutungen dieser Modelle<sup id="fnref:1" role="doc-noteref"><a href="#fn:1" class="footnote" rel="footnote">3</a></sup> (wobei Theorie und Deutung nicht scharf getrennt sind).</p>

<h2 id="widerspruch-durch-ockhams-rasiermesser-und-untestbare-götter">Widerspruch durch Ockhams Rasiermesser und untestbare Götter</h2>

<p>Um aus einer Vielzahl nicht falsifizierbarer Modelle eines auszuwählen, das man als das „wahrscheinlichste“ betrachtet<sup id="fnref:7" role="doc-noteref"><a href="#fn:7" class="footnote" rel="footnote">4</a></sup>, benötigt man zusätzliche Annahmen. Sehr beliebt ist hierbei das Prinzip von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser">Ockhams Rasiermesser</a>. Es bezeichnet das eher abstrakte Konzept, die „einfachere“ Theorie auszuwählen – typischerweise jene, die weniger oder schwächer ausgeprägte Annahmen erfordert. Dieses Prinzip kann natürlich dazu führen, dass Theorien, die der zugrunde liegenden „echten“ Wahrheit näher kommen, ausgeschlossen werden<sup id="fnref:3" role="doc-noteref"><a href="#fn:3" class="footnote" rel="footnote">5</a></sup>.</p>

<p>Ich würde sogar argumentieren, dass die Annahme von Ockhams Rasiermesser zusammen mit der Annahme eines göttlichen Wesens, das nicht wiederholbar eingreift, zwingend inkonsistent<sup id="fnref:4" role="doc-noteref"><a href="#fn:4" class="footnote" rel="footnote">6</a></sup>:</p>

<ol>
  <li>Modell 1 (mit Gott) kann nicht empirisch falsifiziert werden, während Modell 2 (identisch, jedoch ohne Gott) falsifizierbar wäre – entsprechend unserer Annahme über das göttliche Wesen.</li>
  <li>Wenn wir Ockhams Rasiermesser annehmen, würden wir Modell 2 wählen, weil es weniger Annahmen enthält; das steht jedoch in direktem Konflikt zu unserer Annahme eines göttlichen Wesens.</li>
</ol>

<p>Das macht Ockhams Rasiermesser keineswegs zu einer schlechten Annahme; es ist beispielsweise sehr nützlich, um zu entscheiden, in welche Richtung man weiterforschen sollte oder welche Inhalte in der Wissenschaftskommunikation verbreitet werden sollen<sup id="fnref:8" role="doc-noteref"><a href="#fn:8" class="footnote" rel="footnote">7</a></sup>. Wichtig ist festzustellen, dass Ockhams Rasiermesser selbst nur eine Annahme ist, die nicht zwingend zur zugrunde liegenden Wahrheit führt.</p>

<p>Das Problem liegt darin, dass Ockhams Rasiermesser häufig in Debatten angeführt wird, um Gott zu „widerlegen“. Dabei ist Ockhams Rasiermesser genauso leichtfertig ein Glaube (bzw. eine Annahme) wie die Annahme eines Gottes, die Atheisten oftmals als bloße Annahme bezeichnen. Es gibt keinen tiefer liegenden Grund dafür, außer Praktikabilität und Vereinfachung – genauso wie Glaube, der auch ohne die Existenz Gottes zu Geborgenheit und Gemeinschaft führen kann.</p>

<h2 id="fazit">Fazit</h2>

<p>Weniger Annahmen und damit mehr Allgemeingültigkeit erreicht man, wenn man weder Ockhams Rasiermesser noch Gott annimmt (oder glaubt) und stattdessen eine agnostische Haltung einnimmt. Für konkrete Glaubensschemata, die falsifizierbare Hypothesen aufweisen (z. B. die Wirksamkeit von Talismanen oder Homöopathie), sieht das Bild natürlich anders aus. Gleichzeitig schließt es beispielsweise Gotteserscheinungen nicht aus, da diese inhärent nicht wiederholbar sind und damit ebenfalls keine testbare Hypothese darstellen.</p>

<blockquote>
  <p>Upadate 22.01: Ich habe das Feedback erhalten, dass nicht hinreichend belegt wird, das (viele) Atheisten, die Einschränkung in ihrem Weltbild machen, einen Gott in jeder Form auszuschließen. Um das nachzureichen möchte ich bspw. <a href="https://academic.oup.com/book/35408">Atheism: A Very Short Introduction</a> nachreichen, in welchem bspw. dargelegt wird, das die allermeisten Atheisten, Naturalisten sind, “also dass die Welt als ein rein von der Natur gegebenes Geschehen zu begreifen ist.” - <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naturalismus_(Philosophie)">Wikipedia</a></p>
</blockquote>

<!--  
Hinzu kommt, dass einige Atheisten (darunter beispielsweise [Richard Dawkins](https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins)) das System von Glaube recht gut reproduzieren: Sie vertreten mit großer Überzeugung die Ansicht, dass es keinen Gott gibt. Diese Position ist zwar völlig vertretbar, aber nicht belegbar und führt teilweise zu Pauschalisierungen wie „Alle Gläubigen sind Fanatiker“, wodurch die Kritik an Religion selbst reproduziert wird.  
-->

<h2 id="fußnoten">Fußnoten</h2>

<div class="footnotes" role="doc-endnotes">
  <ol>
    <li id="fn:2" role="doc-endnote">
      <p>Ein (oder mehrere) potenziell existierende göttliche Wesen nehmen anscheinend nicht an den Experimenten (z. B. einem Gespräch) teil, weil sie nicht können oder wir das passende Experiment noch nicht gefunden haben. <a href="#fnref:2" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:6" role="doc-endnote">
      <p>Beispielsweise alle Supersymmetrien und Stringtheorien, die in der heutigen Physik diskutiert werden. <a href="#fnref:6" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:1" role="doc-endnote">
      <p>In der Quantenphysik etwa die Kopenhagener Deutung versus die Viele‑Welten‑Theorie; früher gleichwertige, experimentell nicht unterscheidbare Deutungen wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dirac-See">Dirac‑See</a> oder der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_(Physik)">Lichtäther</a>. <a href="#fnref:1" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:7" role="doc-endnote">
      <p>Zweck der Priorisierung von Forschung oder zur Entscheidung, was gelehrt und kommuniziert wird. <a href="#fnref:7" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:3" role="doc-endnote">
      <p>Als einfachstes Beispiel dient <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Flatland">Flatland</a><sup id="fnref:5" role="doc-noteref"><a href="#fn:5" class="footnote" rel="footnote">8</a></sup>: Eine Gesellschaft von Wesen, die nur eine zweidimensionale Welt wahrnehmen können, aber in Wirklichkeit in einer dreidimensionalen leben. Das Buch ist eine empfehlenswerte Satire, die die Begrenztheit unserer Vorstellungskraft verdeutlicht, wenn wir versuchen, höhere Dimensionen zu begreifen. <a href="#fnref:3" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:4" role="doc-endnote">
      <p>Mathematischer Fachausdruck für „widersprüchlich“. <a href="#fnref:4" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:8" role="doc-endnote">
      <p>Der Hinweis, dass wir uns nicht sicher sind, ist eine eher langweilige Erklärung für Menschen, die prinzipiell Interesse an aktuellem Forschungsstand haben, aber nicht die Zeit und Kapazität, sich hundert verschiedene Modelle anzuschauen. <a href="#fnref:8" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
    <li id="fn:5" role="doc-endnote">
      <p>Auch erwähnt auf der <a href="/de/influential">Seite</a> mit Medien, die mich beeindruckt haben. <a href="#fnref:5" class="reversefootnote" role="doc-backlink">&#8617;</a></p>
    </li>
  </ol>
</div>]]></content><author><name></name></author><category term="reflection" /><summary type="html"><![CDATA[Dieser Text ist definitiv nichts Neues und ist wahrscheinlich auch schlechter belegt. Ich hoffe, du findest ihn trotzdem interessant. Als Gegenthese könnte man beispielsweise Richard Dawkins lesen, den ich persönlich als selbst dogmatisch empfinde. Ich möchte außerdem hinzufügen, dass ich zu den meisten hier genannten Dingen bislang keine Primärquelle gelesen habe.]]></summary></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Ein Monat Instagram - Eindrücke nach langer Verweigerung</title><link href="https://blog.twooceans.de/de/reflection/2025/12/04/instagram.html" rel="alternate" type="text/html" title="Ein Monat Instagram - Eindrücke nach langer Verweigerung" /><published>2025-12-04T15:43:32+00:00</published><updated>2025-12-04T15:43:32+00:00</updated><id>https://blog.twooceans.de/reflection/2025/12/04/instagram</id><content type="html" xml:base="https://blog.twooceans.de/reflection/2025/12/04/instagram.html"><![CDATA[<blockquote>
  <p><strong>Update: 2.1.2026</strong>: Ursprünglich hieß der Text “Ein Monat Instagram - die ultimative Challenge”, was ich schön ironisch fand, aber anscheinend kam die Ironie nicht an und es wurde stattdessen als tatsächlicher Clickbait interpretiert. Ich fürchte der Titel ist immer noch nicht gut, aber hoffentlich besser.</p>
</blockquote>

<p>Ich probiere aktuell Instagram aus, nachdem ich es 20 Jahre lang verweigert habe. Ich habe mir einen Monat gesetzt, um die App zu erkunden, und muss schon jetzt sagen: Ich freue mich darauf, sie bald wieder zu deinstallieren. Ich weiß jetzt schon, dass ich trotzdem einiges vermissen werde:</p>

<p>Ich bin wirklich fasziniert, dass es sich bei dieser App nicht, wie ich ursprünglich dachte, um eine Möglichkeit handelt, mit Freunden in Kontakt zu bleiben – was ich sehr schade finde, da ich das immer für den überzeugendsten Anwendungszweck hielt.</p>

<p>Ich versuche, meine Gedanken etwas nach verschiedenen Bedürfnissen und Wünschen, die ich an die App habe, zu sortieren und zu analysieren.</p>

<p>Zuerst einmal vorweg: Ich habe es nicht geglaubt, aber der Algorithmus hat es tatsächlich sehr schnell geschafft, mir Inhalte unterzuspülen, die mich interessieren und die mich in der App gehalten haben – wenn auch nie länger als 10 Minuten. Das ist wahrscheinlich viel Gewöhnungssache.</p>

<p>Dabei schien es mir nicht so, als müsste der Algorithmus besonders ausgefuchst sein, da die überwiegende Mehrheit des mir vorgeschlagenen Inhalts bereits von meinen Freunden geliket wurde, weshalb die Chance hoch war, dass ich damit etwas anfangen kann.</p>

<p>Wenn ich hier von Inhalt rede, meine ich damit fast ausschließlich „Shorts“ (auf Instagram “Reels”, soweit ich das verstehe), die maximal etwa eine Minute lang sind und sich danach wiederholen. Das ist fast der einzige Inhalt, dem man ausgesetzt ist (Stand November 2025). Bilder existieren kaum, Beiträge mit überwiegend Text hingegen gar nicht. Viele Posts haben zwar etwas Begleittext, dieser ist aber recht versteckt platziert und nicht einfach zu lesen. Mehrfach ist es mir passiert, dass ich, wenn ich im Text weiterlesen wollte (und dort gescrollt habe), stattdessen den Content weitergescrollt habe, was es sehr unangenehm gemacht hat.</p>
<h2 id="gesellschaftlicher-gatekeeper">Gesellschaftlicher Gatekeeper</h2>

<p>Zuerst sollte ich vielleicht erklären, warum ich mir Instagram überhaupt nach so langer Zeit geholt habe: Nachdem ich schon oft von anderen davon gehört habe und ich langsam einsehe, dass ich gewisse Daten von mir ohnehin weit verbreitet sind (allein auf Instagram garantiert Dutzende Bilder die andere hochgeladen ahben), und ich mich außerdem anderen modernen Geiseln wie LinkedIn ergeben habe, ist meine Aversion etwas abgeschwächt.</p>

<p>Das hat allerdings noch nicht gereicht. Der Tropfen, der mich letztendlich dazu gebracht hat, Instagram zu installieren, war die Tatsache, dass ich in Athen Leute kennenlernen wollte und die Veranstaltungen des ESN (Erasmus Student Network) nur auf Instagram mit einem Account einsehen konnte – die Websites wurden schon über ein Jahr nicht mehr gepflegt.</p>

<p>Das ist nur eines von vielen Beispielen dafür, dass Instagram zu einem gesellschaftlichen schwarzen Brett geworden ist, das es ermöglicht, sich lokal miteinander zu vernetzen, Angebote sichtbar zu machen und Informationen zu kommunizieren – im Gegensatz zum World Wide Web, aber unter Ausschluss aller Menschen, die sich nicht bei Meta (Facebook) registrieren wollen. Und was das für eine Registrierung ist: E-Mail, Telefonnummer (unfreiwillige Verknüpfung mit WhatsApp, einer weiteren App, deren unfreiwillige Geisel ich bin), CAPTCHA und dann auch noch ein Scan von meinem Gesicht.</p>

<p>Meiner Meinung nach ist das wirklich nicht in Ordnung, dass dies die Hürde für Teilhabe ist. Selbst dann wird man noch eingeschränkt: Beispielsweise wurde mir anfangs verboten, einigen Accounts zu folgen. Das Ziel ist natürlich, Bots auszusperren, aber warum mit solchen Mitteln? Viele private Konten erfordern, dass der Besitzer bestätigen muss, dass der Inhalt angesehen werden darf, und solche Maßnahmen halten keine Botarmeen auf. Die Botarmeen entstehen dann im Zweifelsfall unter Ausbeutung der Ärmsten oder sogar mit Menschenhandel, wie beispielsweise <a href="https://re-publica.com/de/session/gefangen-im-scam-milliardenbetrug-asiens-schattenstaedten">hier</a> beschrieben wird.</p>

<h2 id="enorme-massen-origineller-kulturell-und-intellektuell-beeindruckender-inhalte">Enorme Massen origineller, kulturell und intellektuell beeindruckender Inhalte</h2>

<p>Wie sich dann aber schnell zeigt, ist Instagram nicht hauptsächlich das schwarze Brett, weshalb ich es mir installiert habe; noch die Möglichkeit, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Vielmehr muss man diese Dinge relativ aktiv suchen. Der Feed (also die Dinge, die man angezeigt bekommt) besteht aus einer endlosen Anzahl an Videos, die sich mit wirklich allem beschäftigen. Eine Aufzählung tut dem nicht genüge; man findest jedes Genre, jedes Thema – alles.</p>

<p>Diese Unendlichkeit wird nicht einstellbar und untransparent kuratiert von dem Algorithmus, über den in gesellschaftlichen Debatten immer wieder die Rede ist. Sobald ich einige Freunde aus der „realen Welt“ hinzugefügt hatte, wurde dieser Algorithmus tatsächlich interessant, und er lieferte mir sehr viel witzigen Inhalt, der mich wirklich zum Lachen brachte. Zwischendurch gab es unglaublich prägnante Ausschnitte aus guten Reden, Nachrichten, Geschichte und erstaunlich viele Videos über die Nuancen der englischen Sprache. Das hat mein Algorithmus mir beschert, und tatsächlich gefällt mir vieles sehr gut. Wie bereits erwähnt, kommen diese Empfehlungen nicht aus dem Nichts; die allermeisten sind bereits von Freunden von mir geliket.</p>

<p>Was ich de facto gar nicht sehe, sind Inhalte von meinen Freunden (teilweise sind die Posts, die ich sehe, recht alt, aber nie taucht etwas Aktuelles von meinen Freunden auf) und auch sonst kein Inhalt von den öffentlichen Profilen, denen ich folge (also diverse Organisatoren, Medienpersönlichkeiten, Initiativen usw.). Dafür muss man dezidiert in einen etwas versteckten Tab klicken, und sobald man irgendwo anders hinspringt, ist man wieder im anderen Feed.</p>

<p>Obwohl es nicht das ist, worauf ich gehofft habe und was ich dachte, dass Instagram ist, muss ich sagen: Ich finde es erstaunlich spannend. Inspiration auf Knopfdruck, Genialität auf Knopfdruck, Witze auf Knopfdruck. Aber wessen Knopfdruck? Ich habe keine Möglichkeit, zu entscheiden, was davon ich bekomme, was ich mehr sehen möchte oder ich die aktuellen Videos einfach blöd finde.</p>

<p>Schlimmer ist jedoch die Kontextlosigkeit von allem: Ausschnitte historischer Reden, Lifehacks, politische Witze sind aneinandergereiht. Selten bietet sich die Möglichkeit, etwas zu vertiefen. Selbst wenn man den Text liest oder auf den Kanal des Erstellers geht, findet sich selten die Möglichkeit, diese Richtung zu vertiefen, z.B. in Form der ganzen Rede oder einer Einordnung. Außerdem wiederholen sich die Videos oft direkt wieder, was ich als sehr anstrengend empfinde. Es gibt auch keinen „Pause“-Knopf; dieser existiert einfach nicht. Möchte ich über das Gesehene nachdenken, muss ich die App schließen. Das einzige, was schnell geht, ist den Ton auszuschalten — vielleicht, damit es nicht zu peinlich wird, wenn man es aus Versehen in der Schule oder bei der Arbeit nutzt?</p>

<p>Ich würde mir wünschen, ich könnte auf die enorme Vielfalt von Instagram, zu der Milliarden von Menschen beitragen, auf eine andere Art zugreifen. Ich glaube, das wäre sehr spannend – insbesondere die Möglichkeit, „anderen“ Content zu sehen, könnte auch ein gutes Training für die eigene Toleranz sein, solange man sich dafür öffnet. Ich weiß aber natürlich, dass das nicht passieren wird. Ich fände einen alternativen Instagram-Client, der mehr Kontrolle über den Content gibt, Pausen einbaut und Texte hervorhebt, unglaublich toll. So könnte man sich die Plattform langsam in eine Richtung entwickeln, in der sie ein Tor zu Inspiration ist, die nicht an einen Pipikackwitz anschließt, sondern die Möglichkeit bietet, sich tiefer auseinanderzusetzen.</p>

<p>Das ist natürlich auch nur meine ganz persönliche Sicht. Ich nehme an, dass ich mit großen Teilen hiervon allein auf weiter Flur sitze. Es gibt definitiv noch mehr Gründe, warum Instagram nicht so ist, wie ich es mir wünsche, neben der Unternehmensstruktur dahinter.</p>

<h2 id="fazit-gedanken-zum-kontakt-mit-freunden">Fazit: Gedanken zum Kontakt mit Freunden</h2>

<p>Zwar ist es nicht die Möglichkeit, die ich dachte, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, die ich mir erhofft hatte, aber die Wahrheit ist: Ich habe so viel mehr von Menschen gesehen, mit denen ich seit Jahren nichts mehr zu tun habe, bei denen mich aber interessiert, was sie so machen. Was ich wirklich nicht gedacht hätte und was mich fast dazu bringt, Instagram zu behalten, ist die Möglichkeit, die Reels zu sehen, die deine Freunde sehen, auch wenn sie (das ist nur mein Gefühl) nicht zu mir passen. Dieser Einblick in die Gedanken meiner Freunde und Bekannten fand ich unglaublich spannend! Auch wenn es mich selten wirklich überrascht hat, gab mir das die einzigartige Möglichkeit, Freunde aus meiner völligen Abwesenheit zu beobachten – und auch bis zu einem gewissen Grad, wie sie sich selbst sehen. Das finde ich fantastisch.</p>

<p>Auf Instagram folgt man sich sehr schnell gegenseitig, und so habe ich viele Vorschläge für Konten ehemaliger Klassenkameraden bekommen, denen viele meiner Instagram-nativen Freunde folgen. Aber auch hier ist der Effekt des Erlebens, was bei anderen passiert, nicht eingetreten. Die allermeisten hatten nur ein Profilbild und so gut wie keine Posts oder Storys (in dem Zeitraum, in dem ich Instagram habe). Ein Teil des Problems ist natürlich, dass selbst ein privates Konto relativ schnell „öffentlicher“ wird, wenn man über Jahre jede kleine Bekanntschaft hinzufügt. Deswegen erlaubt Instagram, Posts zu machen, die nicht alle Follower des eigenen Profils sehen können, sondern nur „enge Freunde“. Es kann also sein, dass der Kontakt-Aspekt viel mehr existiert, als ich das als doch relativ Außenstehender wahrnehmen kann. Aber auch im Austausch mit meinen Freunden bleibt das Gefühl: Instagram ist sehr wenig dafür da, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, und ist viel mehr eine Plattform zur Content-Vermarktung (wenn auch einer mit teilweise sehr gutem Inhalt).</p>

<p>Ich würde mir eine Plattform wünschen, die sich auf diesen Freund-Aspekt konzentrieren und sowohl das Informationsbedürfnis mit engen Freunden als auch mit entfernten Bekanntschaften abbilden kann. Aber ohne den Netzwerkeffekt wird das wohl erst einmal nichts. Vielleicht sollte ich als Nächstes „Be Real“ ausprobieren.</p>

<h2 id="zusammenfassung">Zusammenfassung</h2>

<p>Zusammenfassend muss ich also sagen: Instagram bietet einen sehr spannenden Einblick darin, wie viele Menschen viel Zeit ihres Alltags verbringen, und es ist deutlich interessanter als erwartet. In seiner aktuellen Form empfinde ich die App jedoch als schrecklich und nicht verbindend.</p>

<p>Mein Instagram-Username war übrigens: <strong>disgusted.by.insta</strong>. Ich bin überrascht, dass er noch nicht vergeben war.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="reflection" /><summary type="html"><![CDATA[Update: 2.1.2026: Ursprünglich hieß der Text “Ein Monat Instagram - die ultimative Challenge”, was ich schön ironisch fand, aber anscheinend kam die Ironie nicht an und es wurde stattdessen als tatsächlicher Clickbait interpretiert. Ich fürchte der Titel ist immer noch nicht gut, aber hoffentlich besser.]]></summary></entry></feed>